CHILI SIN CARNE

Hey ihr Lieben,

eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist CHILI SIN CARNE und ich wollte schon länger mein Rezept dazu mit euch teilen. Diesmal habe ich auch endlich daran gedacht, ein paar Fotos davon zu machen.

Deshalb gibt es heute das meiner Meinung nach beste Chili Rezept für euch:

Zutaten:

250 g rote Linsen
150 g bunter Quinoa
150 g Basmatireis
Rapsöl
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Tomaten
3 EL Tomatenmark
1,2 l Passata
3 Paprikaschoten (rot, grün, gelb)
Dose Kidneybohnen
Dose Mais
1 scharfe Chilischote
200 ml Wasser (bei Bedarf mehr)
Frischer Koriander
Rauchsalz
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Paprikapulver
Rosenpaprika
Zimt

Zubereitung:

Die Zwiebel würfeln und in Rapsöl anbraten.
Tomaten schälen und würfeln, hinzugeben und mit anbraten.
Zwiebeln/Tomate im Topf beiseite schieben und Tomatenmark braten bis es leicht braun ist.
Gepressten Knoblauch hinzufügen und alles unter Rühren weiter braten.
Dann die Paprika dazugeben und ebenfalls mit anbraten.
Mais (mit Saft), Kidneybohnen, Passata und Wasser hinzugeben.
Linsen (vorher gut waschen), Quinoa und Reis hinzufügen.
Auf mittlerer Hitze 20 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Wenn es zu sehr eindickt, etwas mehr Wasser dazugeben.
Dann mit den Gewürzen abschmecken und weitere 10 Minuten offen köcheln lassen.

Zum Chili gab es bei uns Creme Vega, Refried Beans, Weizentortillas und Guacamole.

Für die Guacamole braucht ihr folgende Zutaten:

2 Avocados
Kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Meersalz
1 TL schwarzer Pfeffer
Saft von 1/2 Limette

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch sehr fein hacken und alles vermischen.

Guten Appetit!

Valeska

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SCHOKO HASELNUSS CUPCAKES mit Peanutbutter Sahne Topping

Hallo ihr Lieben,

Sonntag ist Backtag und so habe ich endlich mal wieder ein Rezept für euch…und zwar für superleckere SCHOKO HASELNUSS CUPCAKES mit einem PEANUTBUTTER Sahne Topping.

Für 12 Stück benötigt ihr neben Muffinförmchen die folgenden Zutaten:

240 ml Haferdrink
1 TL Apfelessig
180 g Mehl
40 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Zucker
15 g Kakaopulver
125 ml Rapsöl

Für das Topping:
200 ml Schlagcreme (z.B. Schlagfix)
2 Packungen Sahnesteif
70 g Puderzucker
120 g Erdnussbutter (crunchy)

Zum Garnieren:
z.B. Schokolinsen von Clarana

Zubereitung:

Haferdrink und Apfelessig vermischen, dann den Zucker und das Rapsöl hinzufügen und schaumig rühren.
Mehl, Backpulver, Haselnüsse, Kakaopulver und Salz dazugeben und alles gut vermischen.

Den Teig in die Muffinförmchen gießen und im vorgeheizten Backofen (190°C) ca. 20 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Topping vorbereiten:

Dazu die Schlagcreme mit Sahnesteif aufschlagen, Puderzucker hinzufügen und weiter schlagen. Dann die Erdnussbutter dazugeben und nochmal umrühren. Creme kühlstellen.

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, kann das Topping mit einem Spritzbeutel auf die Cupcakes gegeben werden.

Dann die Cupcakes kühlstellen und vor dem Servieren nach Belieben dekorieren. Ich habe dazu u.a. die bunten Schokolinsen von Clarana genommen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Valeska

Sushi Inspirationen

Hey!

Vor einiger Zeit hatten wir Besuch von guten Freunden und es gab Sushi! Die Männer haben ewig in der Küche gestanden und ganz tolle Sachen gezaubert! Ich möchte da jetzt gar nicht viel zu erzählen, sondern lasse lieber die Fotos sprechen. Es war auf jeden Fall super super super lecker und vielleicht lasst ihr euch ja ein wenig inspirieren.

Valeska

Anmerkung: Wir waren zu viert, auch wenn es nicht so aussieht...

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Weihnachtsmenü 2017

Hallo ihr Lieben!

Schon 2016 habe ich euch ja gezeigt, wie toll ein veganes Weihnachtsmenü sein kann. Diesmal war es allerdings noch besser!

Mein lieber Mann kocht an Heiligabend immer etwas ganz Besonderes für uns und ich darf dann alles bildlich festhalten. 😀

Dieses Jahr sah das folgendermaßen aus:

1. Gang: Hummus mit Harissa, Avocadotatar und Rotkrautsalat, dazu Pitas 

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Das Rezept zum Hummus findet ihr bei Eat This. Wir haben allerdings etwas mehr Tahin (insgesamt 2,5 EL) und Zitrone (Saft von 1 Zitrone) benutzt und noch 8 EL Olivenöl und 400 ml Wasser hinzugefügt. Außerdem haben wir einen Pürierstab benutzt und keinen Mixer.

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Das Avocadotatar wurde nach dem Rezept von Eat Smarter zubereitet (ohne Brot, Zucker und Tabasco).

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Den Rotkrautsalat macht ihr so:

Rotkohl rappen und überschüssigen Rotkohlsaft entfernen. Möhre dazu rappen.
3 EL Olivenöl, etwas Essig (wir hatten Dornfelder Crema) und Salz und Pfeffer hinzufügen.
Sonnenblumenkerne und etwas frische Petersilie dazugeben und alles vermischen.

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Die Pita-Brote sind nach einem Rezept bei Chefkoch entstanden, allerdings mit zusätzlich 3 EL Sesam im Teig.

2. Gang: Beet Wellington Braten, dazu Mehlklöße, Rotkohl und Bratensauce

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Das Beet Wellington Rezept haben wir ebenfalls bei Eat This gefunden. SO UNGLAUBLICH LECKER.

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Die Mehlklöße sind nach dem Rezept von Vegankombüse entstanden, lediglich den letzten Zubereitungsschritt haben wir weggelassen.

Den Rotkohl haben wir nach dem Rezept von nicole-just.de zubereitet (einfach ein bisschen nach unten scrollen!).

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Das Rezept zur Bratensauce stammt mal wieder von Eat This (ich kann den Blog echt empfehlen).

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3. Gang: Marzipan Bratapfel mit Cashew-Vanille Eis

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Für die Bratäpfel haben wir uns am Rezept von Seven Cooks orientiert, allerdings ergänzt um 2 TL braunen Rum für die Füllmasse. 😉

Das Rezept für das Cashew-Vanille Eis stammt von ichlebegruen.de.

Leider mussten wir feststellen, dass unser Mixer keine Eiswürfel packt, deshalb hat das nicht so wirklich funktioniert (siehe Foto). War aber dennoch lecker und vielleicht probieren wir das nochmal mit unserer Eismaschine. 🙂

Am 1. Weihnachtstag wurden wir von meinen Schwiegereltern sehr lecker bekocht, hiervon auch zwei Fotos (die Vorspeisensuppe und den Dessertkuchen habe ich leider nicht fotografiert):

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Rote Bete Carpaccio mit Salat, Tomaten, Zwiebeln und Rettich

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Gefüllte Aubergine

Am 2. Weihnachtstag waren wir bei meiner Schwester und es gab Minipizzen. Das war super, da sich jeder Gast seinen Belag aussuchen konnte und es auch veganen Käse gab. 🙂
Außerdem hat sie eine sehr leckere vegane Vorspeise und einen noch leckereren Nachtisch kreiert:

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Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls ganz tolle Feiertage und vielleicht inspiriert euch das ein oder andere Rezept ja schon für das nächste Weihnachtsfest!

Rutscht gut ins neue Jahr! Wer vielleicht noch Raclette Inspirationen braucht: Hier mein Beitrag zu Silvester 2016.

Valeska

Vegan in Thailand (Bangkok und Koh Chang)

Hallo ihr Lieben,

mein letzter Blogpost ist schon ein wenig her, was vor allem daran liegt, dass ich 2 Wochen lang in Thailand unterwegs war (Flitterwochen).

Buddha

Es war wunderschön (und ein wenig abenteuerlich) und natürlich habe ich wieder einige Restauranttipps für euch!

Zuerst waren wir eine Woche in Bangkok. Die Stadt ist schön und es gibt einige tolle vegetarische/vegane Restaurants, allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass „spontan unterwegs etwas Essbares suchen“ eher nicht funktioniert. Das thailändische Essen ist sehr fleischlastig und selbst die ansonsten vegetarischen Gerichte enthalten oft Fisch- oder Austernsauce. Außerdem haben Milchprodukte einen weit größeren Stellenwert, als ich es erwartet hätte. Leider kommt man aufgrund der Sprachbarriere auch nicht immer so einfach weiter (es spricht kaum einer Englisch). Möchte man also kein Risiko eingehen, ist es meiner Meinung nach besser, wenn man etwas vorausplant und sich Restaurants und die Wege dorthin raussucht.

Hier also nun meine Tipps für Bangkok:

1. Veganerie:

Die Veganerie gibt es 4x in Bangkok, wir waren in der Veganerie Soul im Einkaufszentrum Siam Paragon.

Veganerie 1

Bowl

Veganerie 3

Mini Pizza

Veganerie 4

Chocolate Banana Cake

Veganerie 5

Pancakes

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Nudeln mit Pesto, Pilzen und „Hähnchen“

Veganerie 2

Mint Chocolate Chip Smoothie

2. Govinda:

Ein rein vegetarisches italienisches Restaurant, in dem wir uns so wohlgefühlt haben, dass wir sogar 2x dort waren. Fast jedes Gericht der Karte kann auch veganisiert werden. Das vegane Pesto war das beste Pesto, das ich je hatte.

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Garlic Bread

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Bruschetta Pesto

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Pizza funghi e prosciutto

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Pizza mit Champignons, Artischocken, Oliven und veganer Wurst

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Penne Carbonara

3. Broccoli Revolution:

Hier gibt es superleckeres All-Day-Breakfast, Salate, Burger und Smoothies. Ihr findet die Broccoli Revolution im 6. OG des Central Embassy, einem der unzähligen Einkaufzentren Bangkoks.

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Breakfast Burrito

Broccoli Rev 3

Scrambled Tofu

Broccoli Rev 1

Heart Beet Smoothie

4. Dean & Deluca:

Ebenfalls im Central Embassy befindet sich eine Dean & Deluca Filiale. Hier gibt es einen vegetarischen Burger auf der Karte, der ohne Mayo aber vegan war.

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5. Dosa King:

Hier habe ich leider keine Fotos gemacht, es war aber super super lecker! Ein rein vegetarischer Inder und die veganen Gerichte sind gekennzeichnet.

6. Suki Jeh Ru Yi:

Auch hier gibt es leider keine Fotos, bei Happy Cow (siehe Link) könnt ihr euch aber einen Eindruck machen. Dort gibt es vegetarisches Thaifood und die meisten Gerichte sind vegan. Ich hatte Reis mit Gemüse, war sehr lecker, geht einfach immer.

7. Gourmet Market:

Ein riesiger Supermarkt im Siam Paragon. Hier kann man sich auch mal einen Salat selbst zusammenstellen oder ein Sandwich (ohne Dressing, aber einfach mit Essig/Öl) belegen lassen.

Lumpini Park

Lumphini-Park in Bangkok

Nach all dem Trubel in Bangkok brauchten wir dringend etwas Entspannung und haben die folgenden Tage auf Koh Chang im The Spa Koh Chang Resort verbracht.

Im The Spa Koh Chang Resort lebt es sich vor allem als Veganer wirklich wundervoll und wir waren gefühlt den ganzen Tag am essen. Die Speisekarte des dazugehörigen Restaurants Radiance bietet einige vegetarische und vegane und sogar 2 Seiten rohvegane Gerichte und eine riesige Auswahl an sehr guten Säften und Smoothies.

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Welcome Drink mit Obstplatte

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Gemüse, Cashews und der beste Tofu der Welt, dazu Ananassaft

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Raw Energyball, Raw Banana Ice Cream

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Spa Burger

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Erdbeere Goji Smoothie und Kokos Ananas Mandelmilch Smoothie

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Raw Salad

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Thai Curry mit Kartoffeln, Nüssen und Gemüse

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Raw Vietnamese Spring Rolls

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Raw Zen of Chocolate

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Gemüse und Tofu in süß-saurer Sauce, dazu Reis

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Thai Curry mit Nüssen und Zwiebeln

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Brot mit Erdnussbutter und frisches Obst

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Thai Curry mit Tofu, Nüssen und Zwiebeln

Das Restaurant bietet auch eine Raw Cooking Class an. Hier darf man sich 3 Gerichte aussuchen, die dann zubereitet werden. Eigentlich wollten wir das zu zweit machen, leider wurde ich aber krank und hab den Tag im Bett verbracht. Mein liebster Ehemann musste also allein kochen und mir die Ergebnisse ans Bett bringen. War auch ok. 😀
Hier die Ergebnisse davon:

Raw 2

Raw Tom Yum Suppe

Raw 1_2

Raw Zucchini Pasta mit Cashewpesto

Raw 3

Raw Vietnamese Spring Rolls

Der Angeber hat für all das übrigens nur 30 Minuten gebraucht. #husbandgoals

Das The Spa Koh Chang Resort kann ich auch ansonsten absolut empfehlen. Man wird hier richtig verwöhnt, kann entspannen und trotz Hauptsaison war es wunderschön ruhig und idyllisch. Allerdings sollte man bedenken, dass man dort in Hütten mitten im Dschungel lebt und die Nächte sehr abenteuerlich sein können. Die kleinen Eidechsen im Zimmer haben wir mit der Zeit sehr liebgewonnen, aber auch größere Tiere (RIESIGE Spinnen) können da durchaus mal vorbeikommen. 😀

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Sonstige Tipps / Hinweise:

Am Flughafen Suvarnabhumi gibt es ein Restaurant (Asian Corner) mit vielen vegetarischen / veganen Gerichten, auch hier muss man also nicht hungern.

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Reis mit Gemüse

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Makis mit Gurke und Avocado

Ich kann den Flug mit Thai Airways aus kulinarischer Sicht uneingeschränkt empfehlen. Schon sehr oft habe ich Beiträge von enttäuschten Veganern gelesen, die auf einem Langstreckenflug nichts oder nur sehr wenig (oder das Falsche…) zu essen bekamen, obwohl sie veganes Essen (Code: VGML) bestellt hatten. Wir hatten hier bei Hin- und Rückflug jeweils 2 Mahlzeiten (Curry, Reis, Salat, Obst, Brötchen mit Margarine und Marmelade, Baked Beans, Kartoffeln, Champignons, gefüllte Paprika, etc.) und sogar Snacks (Erdnüsse, Sandwichs) für zwischendurch. Natürlich hat das Essen im Flugzeug keine Restaurantqualität, aber verglichen mit den Erlebnissen anderer Veganer mit anderen Fluggesellschaften war es wirklich super.
Leider habe ich hiervon keine Fotos.

Ich hoffe, der ein oder andere Tipp hilft euch weiter, solltet ihr mal nach Thailand fliegen!

Frohes Reisen!

Valeska

 

The Vegan Tag – Wieso, weshalb und überhaupt!

Hallo ihr Lieben!

Schon länger habe ich darüber nachgedacht, auf meinem Blog ein wenig dazu zu schreiben, wieso ich mich für ein veganes Leben entschieden habe, und dann habe ich neulich bei Plant Based Jane den Vegan Tag entdeckt und dachte, diese Fragen zum Thema Veganismus zu beantworten, wäre doch eine gute Möglichkeit dazu.
Die Fragen sind im Original in Englisch, ich habe sie aber ins Deutsche übersetzt.

Los geht’s!

Bist du Veganer*in?
Ja, klaaaar.

Seit wann lebst du vegan?
Am 15. September 2015 habe ich beschlossen, meine Ernährung von omnivor (ich habe wirklich VIEL Fleisch gegessen) auf vegan umzustellen. Bis auf ein paar kleine vegetarische Ausnahmen in den ersten Wochen hat das super geklappt. Der Rest (Kosmetik, Kleidung, Reinigungsmittel, etc.) kam dann nach und nach.

Warum lebst du vegan?
Aus Tierliebe. Ich war immer ein tierlieber Mensch, habe dies aber – wie die meisten Menschen – einfach nicht konsequent umgesetzt. Die meisten Menschen könnten selbst wohl kein Tier töten, unterstützen dies aber täglich mit ihrem Kaufverhalten. Ich war einer von ihnen. Irgendwann habe ich begonnen umzudenken und ich muss zugeben, dass meine (damals zwei) Katzen einen großen Teil dazu beigetragen haben. Ich habe mir wegen jeder Kleinigkeit Sorgen um die beiden gemacht, wollte immer, dass es ihnen gut geht und liebe sie über alles. Immer häufiger habe ich mich gefragt, wer an all die anderen Tiere denkt und wieso ich die einen liebe und streichle und die anderen esse. Dann habe ich beschlossen, mein Leben zu ändern und meinen Konsum nicht mehr über das Wohlergehen der Tiere zu stellen. Wegen mir sollte kein Tier mehr leiden und sterben müssen.

Was war das Schwierigste daran, vegan zu werden?
KÄSE! Es ist leider wahr, dass Käse süchtig macht. Und am Anfang habe ich sicher den ein oder anderen Fehlkauf gemacht, da mir gewisse Dinge nicht so klar waren (Aroma in Chips, unvegane Säfte, Karmin in Lippenstift, usw.). Bis ich da einen Überblick hatte, hat es schon etwas gedauert und das war manchmal etwas frustrierend. Wirklich schwierig waren anfangs aber vor allem die ersten Runden Bullshitbingo. Wirklich JEDER versucht einem, diesen „extremen“ Weg auszureden, weil die Jagd von totem Tier im Supermarkt ja soooo viel natürlicher, gesünder, besser, etc. ist. Das war echt anstrengend, wurde mit der Zeit aber einfacher zu ertragen.

Ist es schwierig, vegan zu leben?
Nein. So oft höre ich: „Ich könnte das ja nicht. Da muss man auf so vieles verzichten.“ In mir herrscht dann ein kleiner Kampf zwischen zwei Valeskas. Die eine brüllt: „DOCH, KÖNNTEST DU, DU WILLST NUR NICHT.“, die andere sagt: „Hab Verständnis, du wusstest es doch auch nicht besser.“ Naja, beide haben Recht. Ich dachte auch, es sei kompliziert. Mir war einfach vorher nicht klar, wie viele Dinge ohnehin vegan sind und was es für die anderen Lebensmittel (Fleisch, Käse, Milch, etc.) für tolle Alternativen gibt. Meine Ernährung ist definitiv abwechslungsreicher geworden als sie es vorher war. Es ist also kein Verzicht, sondern ein Gewinn. Auch in den anderen Bereichen (Kleidung, Kosmetik, etc.) gibt es ganz tolle vegane und tierversuchsfreie Produkte.

Machst du ab und an Ausnahmen oder nimmst Dinge nicht so genau? (kaufst/benutzt z.B. nicht-vegane Dinge)
In den ersten Wochen habe ich (wie eben schon geschrieben) ein paar vegetarische Ausnahmen gemacht. Die kann ich aber an einer Hand abzählen. Mittlerweile kommt das nicht mehr vor. Ich habe seit fast 2 Jahren kein unveganes Produkt mehr gekauft (abgesehen von meiner Impfung, auf die möchte ich nicht verzichten). Unvegane Kosmetik brauche ich teilweise noch auf, manches habe ich aber auch verschenkt. Neue Einkäufe gibt es nur noch vegan. Genauso bei Kleidung. Ausnahmen würde ich nur bei Medikamenten machen, wenn dies nötig ist. Aber auch da erkundige ich mich immer zuerst nach einer veganen Alternative.

Wie gehst du mit Menschen um, die nichts von Veganismus halten?
Das kommt ganz darauf an. Wenn es Menschen sind, die mir nahe stehen und die sich entsprechend kritisch äußern, dann sage ich da schon meine Meinung. Ansonsten halte ich aber eher meine Klappe, denn bei Menschen, die sich absolut nicht belehren lassen wollen, kommt man eh nicht weiter. Im Allgemeinen versuche ich eher mit Vorleben und vor allem mit leckerem Essen zu „missionieren“. 😀

Was hältst du von Vegetarismus?
Für viele ist Vegetarismus eine Vorstufe zum Veganismus und als solche finde ich das absolut gut. Wenn es beim Vegetarismus bleibt, muss man allerdings klar sagen, dass das nicht besonders viel bringt. Für einen vegetarischen (und nicht veganen) Aufschnitt vollgepackt mit Hühnerei leiden z.B. deutlich mehr Tiere als für einen Fleischaufschnitt. Wer Milchprodukte zu sich nimmt, ist genauso mitverantwortlich für den Tod eines Kalbes wie ein Fleischesser. Aber wie gesagt, für viele kann eine vegetarische Ernährung ein guter Start in ein tierleidfreies Leben sein.

Was ist dein veganes Lieblingsprodukt? (Nenne so viele du möchtest!)
Lebensmittel: SimplyV Schmelzgenuss („Reibekäse“), Creme Vega, Minz Oreos, Eat Real Quinoa Chips Sour Creme & Chives, die Fleischersatzprodukte von Wheaty, Schlagfix,…und LINSEN, QUINOA, CHAMPIGONS, CASHEWMUS, PEANUTBUTTER! 😀
Kosmetik/Haushalt: Beauty-Öl von Balea, Lipsticks und Eyeshadows von Kat von D, Weichspüler von Frosch
Kleidung: Handtaschen von Fritzi aus Preußen, Schuhe von British Knights, alles mögliche von Killstar.

Was ist deine Meinung zu Fleisch- und Milchersatzprodukten?
Ich konsumiere beides, aber bei weitem nicht in der Menge, in der ich vorher Fleisch und vor allem Käse konsumiert habe. Wenn man einmal davon weg ist, braucht man den Ersatz nicht unbedingt und die Produkte sind (genauso wie die Originale) nicht wirklich gesund. Bei Grillfesten z.B. greife ich aber gern zu Fleischersatz und wenn ich Pizza mache, darf es auch gern etwas SimplyV sein. Ich finde die Produkte sehr lecker, aber versuche, sie in Maßen zu genießen. Für die Umstellung sind diese Produkte aber sehr hilfreich und absolut empfehlenswert. Den Hauptbestandteil einer veganen Ernährung sollten sie jedoch nicht darstellen. Da greife ich lieber zu Linsen, Kichererbsen, Gemüse, Quinoa, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Nüssen usw.

Was sagst du zum Thema Palmöl?
Ich versuche, möglichst wenig Palmöl zu konsumieren und wenn, darauf zu achten, dass es faires Bio-Palmöl ist.

Fühlst du dich von anderen Veganer*innen manchmal verurteilt? Wie gehst du damit um?
Oh ja. Ich sag nur “ Vegane Facebookgruppen“…diese sind manchmal zwar sehr hilfreich, können aber auch der Horror sein. Da gibt es immer den ein oder anderen Superveganer, der immer alles richtig macht. Da gehe ich einfach nicht mehr drauf ein. Wie wollen wir andere Menschen überzeugen, wenn wir uns sogar gegenseitig zervleischen? (sorry, der musste sein, haha)

Hast du Spaß daran, Veganer*in zu sein?
Absolut. Ich habe das Gefühl, mehr ICH zu sein. Ich bin nicht tierlieber als vorher, ich setze es nur konsequent um. Und das macht Spaß. Ich habe dadurch so viel gelernt, so viele neue Dinge entdeckt und neue tolle Menschen kennengelernt. ❤

Ergänzung: Welchen Tipp würdest du Menschen geben, die darüber nachdenken, vegan zu werden?
Seid nicht zu streng mit euch selbst! Viele geben direkt wieder auf, weil sie merken, dass sie es nicht sofort 100%ig hinbekommen. Versucht es einfach und wenn ihr zwischendurch schwach werdet, gebt nicht sofort auf. Wenn ich das schaffen kann, kann das wirklich jeder. 🙂
Und schaut euch die BOSH Videos auf Facebook an!

Ergänzung: Wer sind deine Lieblingsblogger/-youtuber? Von wem würdest du die Antworten auf diese Fragen auch gerne einmal hören/lesen?
Lunar Jess
Sarah Sorceress
Jacko Wusch
ItsColeslaw
Ira Vampira
Der Artgenosse

PEANUTBUTTER CHOCOLATE COOKIES – „chewy“ American Cookies

Hallo ihr Lieben,

ich habe gestern American Cookies gebacken und habe heute das Rezept für euch! Die Variante mit Peanutbutter gefällt mir besonders gut, aber natürlich könnt ihr da auch variieren.

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Für ca. 25 Cookies benötigt ihr folgende Zutaten:

160 g Mehl
150 g Margarine (z.B. Alsan)
60 g brauner Zucker
75 g Zucker
1/2 TL Natron
Eiersatz für 1 Ei
2 Prisen Salz
1/2 Packung Vanillezucker
4 TL Peanutbutter (crunchy)
100 g Schokotropfen oder gehackte Schokolade

Zubereitung:

Beide Zuckersorten zusammen mit der Margarine, dem Salz und dem Vanillezucker verrühren. Den Eiersatz anrühren und hinzufügen und weiter rühren. Das Mehl mit dem Natron mischen und löffelweise unter die Masse rühren. Die Peanutbutter und die Schokolade dazugeben und alles noch einmal gut verrühren.

Den Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Lasst dabei viel Platz, da die Cookies sehr zerlaufen. Bei mir hat der Teig für 3 Bleche gereicht.

Im vorgeheizten Backofen (Umluft, 190°C) ca. 9 Minuten backen. Die Ränder der Cookies sollten ganz leicht braun sein, dann ist der Kern noch schön „chewy“. Zum Abkühlen setzt ihr die Cookies am besten (vorsichtig!) auf eine Platte o.ä., lasst sie bloß nicht auf dem heißen Blech! 🙂

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Guten Appetit!

Valeska